Never forget, Never forgive!

Die Jüdische Zeremoniehalle der Israelischen Kultusgemeinde nach dem NPogorm.

Heute und morgen (9. & 10. November) jähren sich zum 72. Mal die Novemberpogrome 1938, während und nach denen über die Hälfte der Synagogen und Gebetshäuser im damaligen „deutschem“ Gebiet beschädigt oder ganz zerstört wurden, 1300 Jüd_innen ermordert wurden oder in Folge von Misshandlungen und Vergewaltigungen starben, jüdische Wohnungen und Geschäfter verwüstet und 30.000 Juden in die KZs Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen verschleppt wurden.

Doch solche Ereignisse sind schnell vergessen, denn heute müssen 21 Jahre Mauerfall gefeiert werden. Ganz Deutschland in Einigkeit und Frieden, Fahnen werden geschwungen und sogar die paar „antideutschen Linksfaschisten“ an den Shoah-Gedenkmälern, die andauernd nur „Hetzreden gegen die Heimat“ schmeißen, sind auch für ein paar Momente vergessen.
Sollten die Pogrome irgendwie, irgendwann doch einmal zur Sprache kommen, so werden sie mit Aussprüchen wie „Geschichte soll endlich Geschichte sein“ abgetan, man muss ja guten Gewissens die Fahne schwenken können.

Von mir gibt es heute nur ein lautstarkes:
Never forget! Never forgive!
Deutschland und seinen Antisemiten in die Fresse kicken!

krautlandfans

Links zum Thema:
Artikel auf Grenzgeschichte.eu
Text der Straßen aus Zucker über Antisemitismus